Streitschlichtung an der Grundschule Eibelstadt

Seit Herbst 2009 ist eine Gruppe von 12 Schülern/innen auf den Pausenhöfen als Streitschlichter aktiv.
Die Ausbildung und der Einsatz von Streitschlichtern ist ein Teil eines aktiven Konzeptes der Gewaltprävention. Zu diesem Konzept gehört ein Streitschlichtermodell, bei dem ausgewählte Schülerinnen und Schüler dazu ausgebildet werden, kleinere Konflikte und Streitereien unter Schülern lösen zu helfen.

Die Arbeitsgemeinschaft wird geleitet von unserer Sozialpädagogin Frau Liz Ehrt.

Schwerpunkte der Ausbildung sind Mediation, Gesprächsführungskompetenzen und Umgang mit Störungen:
Während der Ausbildung werden typische Inhalte, Motive und Abläufe von Konflikten erörtert, Rahmenbedingungen für ein Streitschlichtergespräch festgelegt, im Rollenspiel soziale Kompetenzen des Schlichters eingeübt. Die Ausbildung wird mit einer schriftlichen und praktischen Prüfung abgeschlossen.

Wichtig ist, dass von allen Beteiligten folgende Kennzeichen einer Schlichtung akzeptiert und umgesetzt werden:

  • Eine Schlichtung ist ein Gespräch zwischen zwei Konfliktparteien mithilfe einer dritten neutralen Person.
  • Eine Schlichtung ist ein freiwilliges Gespräch.
  • Eine Schlichtung ist keine Gerichtsverhandlung. Der Schlichter ist kein Richter. Er fällt kein Urteil.
  • Eine Schlichtung will eine Lösung, mit der beide Konfliktparteien zufrieden sind.
  • Eine Schlichtung wird immer nach bestimmten Regeln durchgeführt.

 

Lisa Ehrt 

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